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4 Tage Wanderung durch das wilde unentdeckte Armenien - Etappenübersicht

Das kleine Land zwischen Georgien und dem Iran, zwischen Türkei und Aserbaidschan ist noch unentdeckt. Dabei bietet es so viel wilde Natur und spektakuläre Landschaften die man zu Fuß erkunden kann.

Wir entscheiden uns, da wir nicht so viel Zeit haben, gegen den kompletten Transkaukasian Trail und wandern nur ein Stück davon in der armenischen Schweiz bei Dilijan. Einen detaillierten Wanderbericht findest du hier: 4 Tage Wanderung durch die armenische Schweiz.

Hier fasse ich die wichtigsten Informationen zum Treck zusammen.

Wir wandern mit der kostenlosen App von Hike Armenia. Die Agentur hilft auch schon vor der Reise bei Fragen und mit der Planung. Zusätzlich kaufen wir uns im Tourismus Center in Dilijan noch eine aktuelle Wanderkarte. Diese enthält detailliert auch alternative Routen, außerdem Wasserquellen und Gehöfte. Damit können wir uns die Route optimal zusammenstellen.

 

Im Gegensatz zu anderen Fernwanderwegen sind hier nämlich keine Etappen vorgegeben, wir planen selbstständig. Dabei orientieren wir uns an der 5 Tage Tour armenische Schweiz von Hike Armenia. Da das Wetter nur die beiden ersten Tage schön sein soll, starten wir mit der Berg Etappe in Hovk. 

Etappe 1 - Hovk

Etappe 1 - Fernwandern - Armenien - Dilijan - armenische Schweiz
Etappe 1 - Fernwandern - Armenien - Dilijan - armenische Schweiz

Für den ersten Tag planen wir rund 14 km und um die 900 Höhenmeter im Aufstieg. Am Weg direkt liegen 2 Quellen an denen wir Wasser nehmen können. Wir starten in Hovk und planen an der markierten Ausgrabungsstätte Berdakar zu übernachten. Diese entpuppt sich als Gehöft und wir steigen noch etwas weiter auf, wo wir ohne Probleme ein gutes Plateau für unser Zelt finden. 

Etappe 2: Zum Kloster Haghartsin

Etappe 2 - Fernwandern - Transkaukasiantrail - Haghartsin
Etappe 2 - Fernwandern - Transkaukasiantrail - Haghartsin

Heute folgen wir dem Transkaukasian Trail. 13 km und rund 500 Höhenmeter im Aufstieg planen wir für die zweite Etappe. Vier Wasserquellen liegen auf dem Weg. Die Höhenmeter haben es in sich, sie sind ziemlich steil und unvermittelt. Hier gibt es auch den Klettersteig am Eagle Waterfall. Hat man die Höhenmeter geschafft, geht es relativ angenehm über Bergwiesen und gegen Ende durch ein Waldstück bis zum Kloster Haghartsin. Hier bietet sich eine Nacht im Hotel Vanatun Monestary Stay an. 

Etappe 3: Haghartsin - Parz Lake

Haghartsin - Dilijan - Wandern - Armenien
Haghartsin - Dilijan - Wandern - Armenien

Vom Kloster aus steigen wir hinab nach Dilijan. Der Weg hält nochmal rund 400 Höhenmeter im Aufstieg bereit, bevor es dann ins Tal herunter geht. Rund 16-17 km laufen wir in dieser Etappe, vier Wasserquellen liegen auf dem Weg. In Dilijan können wir noch unsere Brotvorräte auffüllen. Die Strecke durch Dilijan lassen wir ausfallen, lieber schnell in die Natur zurück. Mit dem Taxi fahren wir zum Parz Lake für rund 30 €. Auf dem unteren Bild siehst du die Strecke, die wir eingespart haben - ca 20 km, davon 10km auf Asphalt. Am Parz Lake laufen wir noch ein Stück bis wir einen geeigneten Platz für unser Zelt finden. 

Eingesparte Strecke - Transkaukasiantrail - Dilijan - Armenien - Wandern
Eingesparte Strecke - Transkaukasiantrail - Dilijan - Armenien - Wandern

Etappe 4: Parz Lake - Gosh Lake

Gosh - Goshavank - Wandern - Transkaukasiantrail - Armenien
Gosh - Goshavank - Wandern - Transkaukasiantrail - Armenien

Rund 11 km sind es vom Parz Lake zum Gosh Lake - am Weg liegen drei Wasserquellen. Auf dem Weg kommt man durch Gosh, hier lockt ein warmes Mittagessen und ein schönes Kloster - Goshavank. Die Höhenmeter sind auf dieser Route zu vernachlässigen. Wir laufen vom Gosh Lake anschließend wieder 4.5 km zurück nach Gosh, dort übernachten wir im Hotel. 

Fazit

Eine wundervolle viertägige Wanderung durch sanfte Berglandschaften, über Blumen wiesen und durch grüne Wälder, vorbei an Seen und alten Klöstern. Dieser Weg bietet alles was eine gute Wanderung braucht!


Der Weg hat zwar einige Höhenmeter, erfordert aber zu keiner Zeit besondere Trittsicherheit. Meist führt er auf Jeep tracks, also schmalen Feldwegen, entlang. 


Es gibt genügend Wasserquellen auf dem Weg, selbst wenn mal eine von einem Hund verteidigt wird.

Außerdem liegen zwei wirklich nette Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Weg, ansonsten kann man auch schön wild Zelten.


Diesen Weg kann ich wärmstens empfehlen, besonders im Berg-Frühjahr (Mai /Juni) wenn die Wiesen in voller Blüte stehen, oder im Herbst (Ende September), wenn sich die Wälder allmählich bunt färben es aber noch nicht zu kalt ist. 

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